Höhle von Niaux, Prähistorische Kunsthöhle in Ariège, Frankreich
Die Höhle von Niaux ist eine unterirdische Höhle in den Pyrenäen mit Wandmalereien aus der Vorzeit, die in schwarzer Farbe auf die Wände gemalt wurden. Die Galerie erstreckt sich über zwei Kilometer in mehreren Kammern, und die Werke zeigen verschiedene Wildtiere in großer Detailgenauigkeit.
Die Kunstwerke entstanden vor etwa vierzehntausend Jahren während einer Zeitspanne, die als Magdalénien bekannt ist. Wissenschaftler entdeckten die Höhle für die moderne Welt erst im frühen 20. Jahrhundert und schirmten sie sofort ab, um die Malereien zu schützen.
Die Malereien stammen aus einer Zeit, in der Jäger die hiesige Landschaft durchstreiften und ihre Beute auf die Felswände brachten. Man sieht heute noch, wie diese Menschen ihre Welt verstanden und welche Tiere für sie wichtig waren.
Die Höhle ist nur mit Führung zugänglich, und die Gruppen sind auf wenige Personen begrenzt, um die Werke zu schützen. Es ist ratsam, im Voraus zu buchen, besonders in wärmeren Monaten, wenn mehr Menschen das Gebiet besuchen.
Der "Schwarze Saal" enthält über dreißig detaillierte Tierdarstellungen, die allein mit Holzkohle und natürlichen Mineralien gemalt wurden, ohne moderne Werkzeuge. Besucher können noch heute sehen, wie die alten Künstler ihre Hände an die Felswand hielten und darum herum malten.
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