Grotte des Eglises, Prähistorische Höhle in Ussat, Frankreich
Die Grotte des Eglises ist ein ausgedehntes unterirdisches Höhlensystem mit mehreren verbundenen Kammern unterschiedlicher Größe und Höhe. Die Räume sind durch natürliche Passagen miteinander verbunden und zeigen beeindruckende Felsformationen aus Kalkstein.
Die erste Besiedelung dieses Ortes durch Menschen lässt sich bis in die frühe Steinzeit zurückverfolgen, lange bevor die Zivilisation wie wir sie kennen entstand. In späteren Epochen nutzten auch mittelalterliche Menschen den Ort, der somit mehrere Kapitel menschlicher Geschichte in sich trägt.
Der Ort war über lange Zeiträume hinweg ein Zufluchtsort für verschiedene Völker und trägt Spuren ihrer Präsenz in Form von Objekten und Überresten. Diese Schichten ermöglichen es Besuchern, Hinweise auf das alltägliche Leben verschiedener Zeitalter zu erkennen.
Der Zugang erfolgt über mehrere natürliche Öffnungen am Hang, die unterschiedliche Wege ins Innere ermöglichen. Besucher sollten sich auf unebene Böden, schmale Passagen und feuchte Bedingungen unter der Erde einstellen.
Teile des Höhlensystems sind bis heute noch nicht vollständig erforscht, wodurch Wissenschaftler kontinuierlich neue Entdeckungen machen. Diese unbekannten Bereiche tragen zum Geheimnis und zur anhaltenden Faszination bei.
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