Notre-Dame de Sabart, Mittelalterliche Kapelle in Tarascon-sur-Ariège, Frankreich
Notre-Dame de Sabart ist eine Kapelle in Tarascon-sur-Ariège mit einer basilikalen Struktur aus drei Schiffen, die durch quadratische Pfeiler voneinander getrennt sind. Die Tonnengewölbe werden durch Quergurte gestützt und geben dem Innenraum ein charakteristisches romanisches Aussehen.
Die Kapelle entstand zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert und war ab 1175 die erste Kommende des Johanniterordens in der Region. Diese Verbindung zu einem bedeutenden Militärorden prägte ihre frühe Bedeutung und ihren Schutz.
Die Kapelle ist seit Jahrhunderten ein Ort der Wallfahrt, besonders am 8. September, wenn Gläubige zusammenkommen, um das Fest der Geburt Mariens zu begehen. Diese religiöse Tradition verbindet Besucher aus der Region und bewahrt eine lebendige Form der volkstümlichen Verehrung.
Die Kapelle durchläuft derzeit Restaurierungsarbeiten, um die Dachableitung zu verbessern und das Mauerwerk zu erhalten. Besucher sollten sich vor dem Besuch über den aktuellen Zustand und mögliche Zugangseinschränkungen erkundigen.
Im 19. Jahrhundert wurden während der Choleraepidemie von 1854 in der Kapelle unerklärliche Heilungen dokumentiert. Diese Heilungsfälle zogen Aufmerksamkeit an und vermehrten die lokale Verehrung des Ortes.
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