École nationale supérieure des beaux-arts de Paris, Kunstschule in Saint-Germain-des-Prés, Frankreich
Beaux-Arts de Paris ist eine Kunsthochschule und ein Museum im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Prés, die auf einem zwei Hektar großen Gelände liegt. Der Palais des Études zeigt Fresken und Architekturelemente aus mehreren Jahrhunderten, während die angrenzenden Gebäude Ateliers und Ausstellungsräume beherbergen.
Charles Le Brun gründete die Institution 1648 als königliche Akademie für Malerei und Bildhauerei. Die Verschmelzung mit der Architekturakademie erfolgte 1817 und formte die Schule, wie sie heute besteht.
Der Name bezieht sich auf die schönen Künste und spiegelt die Tradition wider, Malerei, Bildhauerei und Architektur unter einem Dach zu vereinen. Heute arbeiten Studierende in offenen Ateliers, in denen sie ihre Werke entwickeln, während Meisterklassen und öffentliche Ausstellungen das Gebäude mit Leben füllen.
Der fünfjährige Studiengang verbindet Atelierarbeit mit theoretischen Kursen und führt zu einem Masterabschluss, der seit 2012 von der Universität Paris Sciences et Lettres anerkannt wird. Die Bibliothek und Ausstellungsräume sind für Besucher zugänglich, während die Ateliers den Studierenden vorbehalten bleiben.
Die Sammlung umfasst 450.000 Kunstwerke und gilt als zweitgrößte Zeichnungssammlung nach dem Louvre. Das eigene Verlagshaus der Institution veröffentlicht jährlich etwa 20 Kunstpublikationen.
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