Quai Malaquais, Uferpromenade im Viertel Saint-Germain-des-Prés, Paris, Frankreich.
Der Quai Malaquais erstreckt sich über 330 Meter entlang der Seine und zeigt eine Reihe von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, die das architektonische Erbe von Paris widerspiegeln. Die Fassaden an diesem Ufer prägen mit ihrer Eleganz das Gesicht des Linken Ufers dieser bekannten Pariser Gegend.
Der Bau dieses Uferwegs begann 1552, wobei die offizielle Befestigung unter Ludwig XIV. 1669 abgeschlossen wurde, um die städtische Infrastruktur zu verbessern. Diese frühe Modernisierung machte den Ort zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt an der Seine.
Die École nationale supérieure des beaux-arts hat zwei Eingänge an diesem Kai, wodurch er für Generationen von Kunstschülern zentral für die Kunstausbildung in Paris ist. Viele dieser Studierenden prägen das Straßenbild und beeinflussen die Kunstszene des Viertels bis heute.
Der Quai ist leicht über die U-Bahn-Station Saint-Germain-des-Prés in Linie 4 erreichbar und bietet direkten Zugang zu diesem Abschnitt des linken Seinesufers. Der gepflasterte Weg ist barrierefrei und bietet an mehreren Stellen Gelegenheit zum Verweilen.
Der Name Malaquais stammt von den Schwierigkeiten ab, die Boote beim Anlegen an dieser Stelle in früheren Jahrhunderten hatten. Die schlechten Anlegebedingungen prägen bis heute den Charakter dieses eher ruhigen Uferabschnitts.
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