Hôtel de Chimay, Privatpalais am Quai Malaquais, 6. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Chimay ist ein klassisches französisches Wohnhaus am Quai Malaquais mit Fassaden aus behauenen Steinen und symmetrisch angeordneten Fenstern, die für die Residenzen des 17. Jahrhunderts typisch sind. Das Gebäude erstreckt sich mit mehreren Stockwerken und zeigt die handwerkliche Präzision der damaligen Bauweise.
Die ursprüngliche Struktur stammt aus dem Jahr 1635, als sie zunächst als Hôtel de La Bazinière erbaut wurde. Der Architekt François Mansart überarbeitete das Haus zwischen 1653 und 1658 für den königlichen Schatzmeister Macé Bertrand grundlegend um.
Der Name des Hauses stammt von der Familie Chimay, die es im 18. Jahrhundert bewohnte und Kunstliebhaber waren. Die Räume zeigen noch heute die Spuren dieser künstlerischen Interessen durch ihre eleganten Proportionen und Dekorationen.
Das Gebäude ist heute Teil der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts und wird hauptsächlich für Kunstunterricht und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besucher sollten sich vorab informieren, ob das Innere zugänglich ist, da es sich um ein aktives Schulgebäude handelt.
Charles Le Brun und André Le Nôtre waren an den Innendekorationen beteiligt, die während der Herrschaft des Herzogs von Bouillon entstanden. Diese Zusammenarbeit zwei führender Künstler der Zeit machte das Haus zu einem Meisterwerk der französischen Raumgestaltung.
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