Château Rauzan-Ségla, Second-Growth-Weingut in Margaux, Frankreich
Château Rauzan-Ségla ist ein Weingut in Margaux, dessen cremefarbener Steinbau 1904–1905 nach Plänen des Architekten Louis Garros entstand: ein steiles Dach aus rotbraunen Ziegeln mit Dachgauben und in der Mitte ein Rundbogendurchgang. Eine doppelte Freitreppe mit flachen Stufen führt zu einer erhöhten Terrasse, links steht ein kleiner Pavillon mit kegelförmigem Ziegeldach. Die Rebfläche umfasst 66 Hektar, bepflanzt mit 60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 1,5 % Cabernet Franc und 3,5 % Petit Verdot.
Das Anwesen entstand im 17. Jahrhundert als Teil der Besitztümer von Pierre de Mesures de Rauzan und erhielt seine heutige Form mit Umbauten durch den Architekten Louis Garros. Der Name wurde 1903 festgelegt und prägt seitdem die Identität dieses Weinguts.
Der Name Ségla stammt von Catherine de Rauzan, die 1785 Baron Pierre Louis de Ségla heiratete. 2011 entwarf Karl Lagerfeld zum 350-jährigen Bestehen des Weinguts das Etikett für den Jahrgang 2009. Der Zweitwein heißt Ségla.
Das Gut liegt in Margaux-Cantenac im Médoc südlich von Bordeaux; das von der Straße sichtbare Gebäude ist das Château aus dem frühen 20. Jahrhundert von Louis Garros, links daneben ein Pavillon mit Kegeldach. Besuche nur nach Vereinbarung: frühzeitig buchen und die Sprache der Führung bestätigen. Hof und Kieswege sind uneben; rechnen Sie Zeit ein, um zu den Weinbergen hinter den Gebäuden zu gelangen.
2011 entwarf Karl Lagerfeld zum 350-jährigen Bestehen des Weinguts das Etikett des Jahrgangs 2009. Der Name Ségla stammt von Catherine de Rauzan, die 1785 Baron Pierre Louis de Ségla heiratete. Eine Illustration von Gustave de Galard aus dem Jahr 1835 zeigt das Schloss noch als Chartreuse.
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