Igny, französische Gemeinde
Igny ist eine Gemeinde in der französischen Region Île-de-France, im Département Essonne, etwa 11 Kilometer von Paris entfernt. Der Ort erstreckt sich über etwa 3,8 Quadratkilometer und verbindet alte Steinbauten mit modernen Wohnvierteln, durchflossen vom Fluss Bièvre, der dem Gelände ein friedliches Aussehen verleiht.
Igny wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war lange Zeit ein landwirtschaftlicher Ort mit Bauernhöfen und Weinbergen. Die Kirche Saint-Pierre aus dieser Zeit war ursprünglich eine romanische Kirche, wurde aber während des Hundertjährigen Krieges beschädigt und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.
Der Name Igny könnte von alten Wörtern stammen, die Schafe bedeuten, was die frühere Hirtenkultur widerspiegelt. Heute sieht man in der Architektur und den Quartieren Spuren dieser ländlichen Vergangenheit, besonders in den Steinhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die das Aussehen des Ortes prägen.
Die Stadt ist leicht zu erreichen und gut mit dem Zug mit Paris verbunden, wodurch die Fortbewegung zwischen dem Dorf und der Hauptstadt einfach wird. Innerhalb Ignys sind Wege und Straßen übersichtlich gestaltet, so dass es möglich ist, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kurze Strecken zu gehen.
Im 19. Jahrhundert war Igny für den Anbau von Erdbeeren berühmt, was so bedeutsam war, dass die Frucht auf dem Wappen der Stadt erscheint. Diese Verbindung zur Erdbeerproduktion ist heute noch sichtbar und erinnert an die Spezialkultur, die die Region einst wirtschaftlich prägte.
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