St-Paul-St-Louis, Katholische Kirche im Marais, Paris, Frankreich
Saint-Paul-Saint-Louis ist eine Kirche im klassizistischen Stil mit einer 55 Meter hohen Kuppel, die den skyline dieses Viertels prägt. Das Gebäude besitzt ein lateinisches Kreuzschiff mit einer breiten Mittelachse, begleitet von kleineren Kapellen zu beiden Seiten.
Cardinal Richelieu legte den Grundstein am 9. Mai 1641, und Jesuiten-Architekten leiteten später den Bau bis zu dessen Fertigstellung. Die Bauweise und kunstvolle Ausstattung zeigen die Bedeutung dieser Kirche als Zentrum des jesuitischen Wirkens in Paris.
Das Gotteshaus war lange Zeit der Jesuiten gehörig und zeigt bis heute ihre geistliche Prägung in der Ausstattung und Nutzung. Man spürt diese religiöse Vergangenheit beim Betreten durch die klassischen Säulen und die schlichte Eleganz des Innenraums.
Die Kirche ist mit der Metro-Station Saint-Paul leicht erreichbar und empfängt regelmäßig Besucher neben dem aktiven Gottesdiensttätigen. Es ist ratsam, während der Gottesdienste oder bei speziellen Veranstaltungen vorbeizuschauen, da dann der Innenraum vollständig genutzt wird.
Die Krypta unter dem Altarbereich birgt noch immer die Gräber von Jesuiten-Priestern aus den 1600er und 1700er Jahren. Diese verborgene Ebene unter der Erde erzählt von der langen Vergangenheit dieses Ortes und seiner Bedeutung für den religiösen Orden.
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