INALCO, Sprachforschungsinstitut in Paris, Frankreich
Das Institut national des langues et civilisations orientales ist eine Hochschule in Paris, die sich auf die Erforschung und den Unterricht von Sprachen und Zivilisationen konzentriert. Sie verfügt über umfangreiche Sammlungen, Lehrsäle und Forschungsbereiche, die auf mehrere Gebäude in der Nähe des Seine-Ufers verteilt sind.
Die Einrichtung wurde 1669 von Jean-Baptiste Colbert als Schule zum Unterrichten von Fremdsprachen gegründet. Sie durchlief mehrere Umbenennungen und Neuausrichtungen, bevor sie 1971 ihren heutigen Namen erhielt.
Das Institut beherbergt regelmäßig Ausstellungen, Vorträge und Konzerte, die die Sprachen und Kulturen des Orients vorstellen. Besucher können hier die Vielfalt dieser Welten durch lebendige Veranstaltungen entdecken.
Der Campus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in der Nähe der Seine im 13. Arrondissement. Besucher können die öffentlich zugänglichen Bereiche erkunden, sollten aber vorher überprüfen, ob Veranstaltungen oder Touren verfügbar sind.
Die Hochschule betreibt einen eigenen Verlag namens Les Presses de l'Inalco, der akademische Werke zu orientalischen Sprachen und Kulturen veröffentlicht. Diese Publikationen sind oft die einzigen wissenschaftlichen Ressourcen in einigen weniger verbreiteten Sprachen weltweit.
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