Halle aux farines, Universitätsgebäude in Paris Rive Gauche, Frankreich.
Die Halle aux farines ist ein ehemaliges Getreidespeichergebäude, das in eine moderne Universität umgewandelt wurde und sich am Quai Panhard-et-Levassor in Paris befindet. Das fünfgeschossige Gebäude bietet Vorlesungssäle, Unterrichtsräume und Computereinrichtungen für Studierende.
Das Gebäude wurde 1950 von Architekt Denis Honegger als Getreidespeicher erbaut und diente lange Zeit zur Lagerung von Getreide am Seine-Ufer. Zwischen 2004 und 2006 wurde es unter der Leitung von Nicolas Michelin in ein Universitätsgebäude umgewandelt.
Das Gebäude ist Teil des Campus des Grands Moulins und zeigt, wie ein ehemaliger Industrieort zu einem Ort des Lernens wurde. Die Studierenden nutzen die Räume täglich und schaffen so eine neue Bedeutung für einen Ort, der einst nur Getreide lagerte.
Die Halle aux farines liegt am Quai Panhard-et-Levassor im Quartier de la Gare des 13. Arrondissements, innerhalb des Stadtentwicklungsgebiets Paris Rive Gauche. Sie steht neben den übrigen ehemaligen Anlagen der Grands Moulins de Paris, die ebenfalls die Université Paris-Cité nutzt. Auf fünf Etagen gibt es 13 Hörsäle, 79 Übungsräume und 3 Computerräume.
In der Betonfassade lohnt ein Detail: Nahe der Mitte springt ein geschwungener Balkon mit horizontalem Geländer vor, und der linke Abschnitt ruht auf Stützen über einem zurückgesetzten Erdgeschoss. Innen verteilen sich auf fünf Ebenen 13 Hörsäle, 79 Übungsräume und 3 Computerräume.
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