La Hague, Kap und Halbinsel in der Normandie, Frankreich
La Hague ist ein Kap und eine Halbinsel an der westlichen Spitze der Halbinsel Cotentin in der Normandie, Frankreich, wo das Land direkt in den Ärmelkanal übergeht. Die Küste besteht aus Felsen und Klippen, dahinter erstrecken sich Felder und Wiesen, die vom Wind geformt werden.
Das Kap war seit jeher ein wichtiger Punkt in der Seefahrtsgeschichte der Normandie, da die gefährlichen Strömungen des Raz Blanchard Schiffe in Gefahr brachten. Der Leuchtturm von Goury wurde im 19. Jahrhundert errichtet, um die Durchfahrt zu sichern.
In Goury, einem kleinen Dorf an der Spitze des Kaps, mündet eine schmale Straße direkt zum Leuchtturm, der auf einem felsigen Inselchen im Meer steht. Der Hafen dient noch immer als Fischereianleger und hält die alten Gewohnheiten der Küstenbewohner am Leben.
Das Kap ist das ganze Jahr über zugänglich, und der Küstenweg GR223 ermöglicht Wanderungen entlang der Klippen. Bei Sturm und starkem Wind sollte man an den Felskanten besonders vorsichtig sein.
Das Wrack des französischen U-Boots Vendémiaire, das 1912 nach einer Kollision während Marineübungen versank, liegt noch heute auf dem Meeresgrund des Raz Blanchard. Die starken Strömungen machten eine Bergung unmöglich, und ein Denkmal auf den Klippen von Jobourg erinnert an die Besatzung.
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