Labyrinth, Labyrinth in Versailles, Frankreich
Der Labyrinth war ein Gartenbosquet in Versailles mit einem Netz aus verschlungenen Wegen zwischen Hecken. An diesen Pfaden standen insgesamt 39 Springbrunnen mit Bleistatuen von Tieren aus Fabeln, umgeben von Steinen und Muscheln.
André Le Nôtre entwarf dieses Gartenelement 1668 während der Herrschaft von Ludwig XIV. Es wurde 1775 durch den Hain der Königin ersetzt, als die mechanischen Wasserspiele und die verschlungenen Hecken nicht mehr gewünscht waren.
Der Name "Labyrinth" bezog sich auf das Konzept eines verworrenen Wegenetzes, das Besucher durch künstliche Hecken führte. Die Fontänen mit ihren farbigen Bleitieren waren für die Besucher Attraktionen, die zum Verweilen und Betrachten einluden.
Der ursprüngliche Ort des Labyrinths existiert heute nicht mehr, aber Pläne und historische Aufzeichnungen zeigen seine exakte Lage im Versailler Garten. Besucher können die Stelle des früheren Bosquets noch identifizieren und sich die ursprüngliche Struktur vorstellen.
Die Skulpturen bestanden aus Blei, das mehrfarbig bemalt war und zeitgenössische Kunsttechniken des Hofes zeigte. Diese künstlerische Verarbeitung machte jede Fontäne zu einem einzelnen Kunstwerk, das Handwerk und Phantasie kombinierte.
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