Porte de Saint-Cloud, Stadttor im 16. Arrondissement, Frankreich.
Die Porte de Saint-Cloud ist ein Stadttor im 16. Arrondissement, das eine kreisförmige Kreuzung bildet, wo die Avenue de Versailles auf die Rue Michel-Ange und den Boulevard Murat trifft. Der Platz wird durch imposante Brunnen definiert, die von Kunstwerken geprägt sind und den Verkehr um einen zentralen Punkt herum führen.
Das Tor entstand in seiner heutigen Form um 1900, als ein innovatives Straßenbahnsystem mit Druckluftantrieb in der Nähe betrieben wurde. Diese frühe Verkehrstechnologie prägte die Entwicklung des Platzes als modernes Verkehrsdrehkreuz in diesem Pariser Viertel.
Der zentrale Kreisverkehr zeigt Denkmalbrunnen mit Reliefs des Bildhauers Paul Landowski, die die Quellen der Seine darstellen. Diese künstlerische Gestaltung prägt den öffentlichen Raum und macht die Stelle zu einem Ort, wo Kunst und Stadtraum zusammentreffen.
Metro-Linie 9 hält an der Station Porte de Saint-Cloud und verbindet das Viertel mit wichtigen Orten wie dem Parc des Princes. Die Haltestelle liegt an einer verkehrsmäßig bedeutenden Kreuzung, sodass Besucher von hier aus mehrere Richtungen erkunden können.
Die Brunnen wurden ursprünglich als Eingang zur Sportausstellung der Exposition universelle von 1937 entworfen. Diese Veranstaltung machte die Fontänen zu einem Denkmal dieser bedeutenden Weltausstellung, wodurch der Ort einen besonderen historischen Bezug erhielt.
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