Kloster Fontaine-les-Blanches, Zisterzienserabtei in Autrèche, Frankreich.
Fontaine-les-Blanches ist eine Zisterzienserabtei in Autrèche mit Gebäuden verschiedener Epochen, darunter ein Nordportal aus dem 16. Jahrhundert und eine abadiale Residenz aus dem 17. Jahrhundert. Ergänzt werden diese durch mehrere Dienstgebäude sowie einen quadratischen Pavillon mit drei übereinanderliegenden Kerkerräumen, die durch Luken verbunden sind und mittelalterliche Bauweisen zeigen.
Der Ursprung liegt bei zwei Eremiten, Geoffroi l'hermite und Geoffroi Bullon, die 1125 eine anfängliche Siedlung gründeten. Diese entwickelte sich bis 1134 zu einer offiziellen Abtei mit ständiger Klostergemeinschaft.
Das Abbatial-Wohnhaus zeigt im Erdgeschoss einen Raum aus dem 13. Jahrhundert mit erhaltenen Freskenresten aus dem 14. Jahrhundert, die mittelalterliche Kunstfertigkeit bewahrt haben. Diese Wandmalereien geben einen Einblick in die Kunstformen, die früher in solchen Klosterräumen üblich waren.
Das Gelände ist am besten zu Fuß erkundbar, wobei die verschiedenen Gebäude und der Pavillon mit den Kerkern jeweils Zeit zum Besichtigen benötigen. Es ist hilfreich, vorher zu prüfen, ob die Stätte für die Öffentlichkeit zugänglich ist und unter welchen Bedingungen.
Die ursprünglichen Holzgestühle aus dem Jahr 1480 wurden nach der Französischen Revolution auf verschiedene Kirchen in der Region verteilt. Dies zeigt, wie kirchliches Vermögen während dieser Umbruchzeit zerstreut wurde.
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