Château de Pocé-sur-Cisse, Mittelalterliches Schloss in Pocé-sur-Cisse, Frankreich.
Das Château de Pocé-sur-Cisse ist ein Steinschloss mit schmalen Fenstern, geschnitzten Verzierungen und einem kreuzförmigen Schießschartenfenster. Die östliche Fassade zeigt ursprüngliche Fensterkreuze aus dem 15. Jahrhundert mit charakteristischen mittelalterlichen Details.
Das Schloss entstand ursprünglich als Herrschaftssitz und wurde im 14. Jahrhundert von Jean III de Bueil erworben, nachdem die Familie Chauvigny es verkauft hatte. Im Jahr 1823 wurde das Gelände unter König Ludwig XVIII. in eine Eisenfabrik umgewandelt.
Das Schloss beherbergt eiserne Statuen aus der ehemaligen Gießerei Ducel, die das Industrieerbe des Loiretals im 19. Jahrhundert widerspiegeln. Diese Werke zeigen die handwerkliche Tradition, die lange Zeit an diesem Ort tätig war.
Das Schloss liegt in einem öffentlichen Park mit bemerkenswerten Bäumen, darunter eine Zeder aus dem Libanon mit großem Umfang. Besucher sollten genügend Zeit zum Erkunden der Fassaden und des Parkgeländes einplanen.
Armand Moisant übernahm 1823 die Kontrolle über die Fabrik und baute die Produktion entlang des Mühlenbachs auf. Diese Umwandlung von Adelssitz zur Industrie zeigt, wie sich der Ort während der modernen Zeit völlig veränderte.
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