Kloster La Blanche, Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert in Noirmoutier-en-l'Île, Frankreich.
Die Abbaye Notre-Dame de la Blanche ist eine im 12. Jahrhundert gegründete Zisterzienseranlage auf der Insel Noirmoutier. Das Gebäude zeigt gotische Merkmale mit Steinmauern, Spitzbögen und einer überwiegend unverzmierten Innenausstattung, die typisch für die klösterliche Bauweise dieser Zeit ist.
Das Kloster wurde 1172 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum in der Region Vendée. Im Laufe der Jahrhunderte erlitt es Zerstörungen durch Kriege und Naturkatastrophen, wurde aber später restauriert und steht heute unter Denkmalschutz.
Der Name der Abtei bezieht sich auf die weißen Kleidungsgewänder der Zisterzienser, die hier lebten und beteten. Diese Architektur spiegelt die schlichte, funktionale Schönheit wider, die der Orden bevorzugte und die noch heute in den steinernen Räumen spürbar ist.
Das Kloster ist vom Stadtzentrum von Noirmoutier-en-l'Île aus leicht zu erreichen, und es gibt Parkplätze in der Nähe. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da einige Bereiche des Geländes alt und nicht vollständig modernisiert sind.
Das Kloster wurde mehrmals von Piraten und Kriegern überfallen, was zur heute sichtbaren Festungsarchitektur führte. Diese defensive Gestaltung unterscheidet sie von anderen französischen Zisterzienserklöstern und zeigt die strategische Bedeutung der Inselposition.
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