Mané Groh, Megalithgrab in Erdeven, Bretagne, Frankreich
Der Mané-Groh-Dolmen ist ein megalithisches Grabmonument aus der Jungsteinzeit in Erdeven, im Département Morbihan in der Bretagne. Er besteht aus einem etwa 6 Meter langen Korridor aus Granitsteinen, der in eine rechteckige Kammer führt, die durch Steinplatten in vier Bereiche unterteilt ist.
Der Dolmen wurde im Neolithikum errichtet, als die Menschen dieser Region begannen, große Steinmonumente für die Bestattung ihrer Toten zu bauen. Ursprünglich war er von einem runden Erdhügel, einem sogenannten Tumulus, bedeckt, der im Laufe der Zeit fast vollständig verschwunden ist.
Auf einem der großen Steine am Eingang sind Gravuren zu sehen: eine Axt, eine Keule und ein Ring. Diese Symbole wurden von den Menschen eingemeißelt, die den Dolmen errichtet haben, und ihre genaue Bedeutung ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Das Gelände ist im Freien und gut zu Fuß zugänglich, sodass man den Korridor und die Kammer aus verschiedenen Blickwinkeln umrunden kann. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da der Boden rund um die Steine uneben sein kann.
Nur etwa 40 Meter vom Hauptmonument entfernt befindet sich ein kleinerer, verfallener Dolmen, der oft übersehen wird. Er besteht heute nur noch aus wenigen aufrechten Steinen und einer flachen Platte, zeigt aber, wie solche Anlagen mit der Zeit zerfallen können.
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