Mané Kerioned, Neolithisches Dolmen in Carnac, Frankreich
Das Dolmen de Mané-Kerioned besteht aus drei separaten Megalithen, die aus großen Steinblöcken gebaut wurden und unterschiedliche Grabkammern bilden. Die Strukturen sind durch Korridore verbunden und liegen an einem leicht zugänglichen Ort zwischen Auray und Plouharnel.
Diese Megalithstrukturen entstanden um 3500 v. Chr. und gehören zu den ältesten Denkmälern der Region. Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1866 brachten Keramikfragmente unter den Decksteinen ans Licht.
Der Name Mané-Kerioned bedeutet im Bretonischen "Hügel der Elfen" und spiegelt alte Volksglauben über übernatürliche Wesen wider, die in diesen Steinen lebten. Besucher können heute noch die besondere Atmosphäre spüren, die dieser Ort durch solche Geschichten bewahrt hat.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und verfügt über bezeichnete Wanderwege für Besucher. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und auf unebenes Terrain vorbereitet zu sein.
Sechs der Steine tragen seltene geometrische Ritzungen mit verschlungenen Rechtecken und schlangenähnlichen Mustern. Diese feinen Verzierungen ähneln denen am nahe gelegenen Table des Marchands und zeigen die künstlerischen Fähigkeiten der neolithischen Bewohner.
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