Benediktinerinnenabtei Kergonan, Benediktinerinnenabtei an der Atlantikküste in Plouharnel, Frankreich
Das Kloster Sankt-Michel de Kergonan ist ein Benediktinerinnenkloster in der Nähe der Atlantikküste und beherbergt eine 2012 neu aufgebaute Kirche mit etwa dreißig Schwestern. Der Komplex umfasst Wohngebäude, Wirtschaftsräume und Gärten, die für die täglichen Aktivitäten der Gemeinschaft notwendig sind.
Das Kloster wurde 1898 von der Abtei Sankt Cäcilia aus Solesmes gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Kloster in der Region. Zwischen 1901 und 1919 war die Gemeinschaft infolge von politischen Spannungen in Frankreich gezwungen, ins englische Exil zu gehen.
Die Nonnen dieses Klosters singen täglich gregorianische Gesänge während ihrer sieben Gottesdienste und folgen dabei jahrhundertealten benediktinischen Traditionen. Diese Gesänge sind ein wichtiger Teil des täglichen Lebens und können von Besuchern während der Öffnungszeiten gehört werden.
Das Kloster ist für Besucher zugänglich und bietet die Möglichkeit, natürlich hergestellte Marmeladen und andere Produkte der Schwestern im Klosterladen zu kaufen. Gäste können auch an religiösen Exerzitien und Gottesdiensten teilnehmen, die regelmäßig stattfinden.
Die Schwestern betreiben auf dem Gelände des Klosters landwirtschaftliche Arbeiten und produzieren biologische Produkte, die sie mit ihren religiösen Aufgaben verbinden. Diese praktische Arbeit ist seit langem Teil der benediktinischen Lebensweise und prägt das tägliche Rhythmus des Klosters.
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