Tumulus St. Michel, Prähistorischer Grabhügel in Carnac, Frankreich
Der Saint-Michel-Tumulus ist ein prähistorischer Bestattungshügel in Carnac, der sich über die Landschaft erhebt und aus gestapelten Steinen und Erde besteht. Im Inneren befinden sich Grabkammern und Galerien, die verschiedene Bestattungskammern verbinden und Raum für mehrere Tote bieten.
Der Hügel wurde in der Jungsteinzeit erbaut, wahrscheinlich um 4500 Uhr v.Chr., um als Gemeinschaftsgrab für viele Verstorbene zu dienen. Im 19. Jahrhundert führten Archäologen Ausgrabungen durch, die Gegenstände wie Äxte und Werkzeuge aus dieser weit zurückliegenden Epoche freilegten.
Die Steinzeit-Gemeinden betrachteten diesen Hügel als Ruheort für verstorbene Angehörige, und diese Überzeugung spiegelt sich in den sorgfältigen Grabkammern wider. Heute wird der Ort von Besuchern als Ort wahrgenommen, der die Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten aus alter Zeit zeigt.
Der Hügel ist zu Fuß erreichbar und erlaubt Besuchern, auf den Gipfel zu klettern, um die Umgebung zu erkunden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und bei schlechtem Wetter vorsichtig zu sein, da der Untergrund rutschig werden kann.
Oben auf dem Hügel steht eine kleine Kapelle, die Besucher überrascht, da man nicht erwartet, ein religiöses Gebäude auf einem so alten Begräbnis-Ort zu finden. Diese Kapelle zeigt, wie Menschen im Laufe der Jahrhunderte ihre eigenen Glaubensvorstellungen an diesem Ort ausdrückten.
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