Musée de Préhistoire de Carnac, Archäologisches Museum in Carnac, Frankreich
Das Prähistorische Museum in Carnac ist ein archäologisches Museum, das Gegenstände aus etwa einer halben Million Jahre menschlicher Geschichte zeigt. Die Sammlung konzentriert sich besonders auf die Neolithische Zeit, in der Menschen Megalithen wie Dolmen und Menhire errichteten.
Ein schottischer Gelehrter namens James Miln gründete das Museum 1882, nachdem er die megalithischen Monumente der Region erforscht hatte. Seine Sammlung von Artefakten wurde zur Grundlage einer Institution, die sich ganz der Erforschung dieser antiken Bauwerke widmete.
Die Ausstellung zeigt Werkzeuge und Schmuck aus fernen Regionen wie den Alpen und Spanien, die zeigen, wie Menschen damals Handel betrieben und ihre Fähigkeiten weitergaben. Diese Objekte erzählen von Verbindungen zwischen verschiedenen Gemeinschaften über große Entfernungen hinweg.
Das Museum liegt zentral in der Stadt und ist leicht zu Fuß zu erreichen, mit klaren Beschilderung und barrierefreiem Eingang. Besucher sollten etwa zwei bis drei Stunden einplanen, um die Sammlungen in Ruhe zu erkunden und die Informationstafeln zu lesen.
Dieses Museum war weltweit das erste, das sich vollständig dem Studium von Megalithen widmete und damit einen neuen Weg für die Archäologie ebnete. Die Sammlung dokumentiert detailliert, wie prähistorische Menschen massive Steine bewegten und aufstellten, ohne die modernen Werkzeuge zu haben, die wir heute nutzen.
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