Dolmen de Crucuno, Neolithisches Dolmen in Plouharnel, Frankreich.
Das Dolmen de Crucuno ist die erhaltene quadratische Kammer eines Ganggrabes, 3,40 m lang und 3,35 m breit, von neun Orthostaten zwischen 1,35 m und 2,10 m Höhe umschlossen. Darauf liegt ein Deckstein von 5,20 m Länge, 3,80 m Breite und 0,77 m Dicke; einer der Orthostaten trägt Schälchen.
Der Dolmen ist die erhaltene Kammer eines Ganggrabes, das einst 27 m lang war. Der Gang wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen; seine Steine dienten zum Bau der umliegenden Häuser von Crucuno. 1882 ging die Anlage in Staatseigentum über, 1889 wurde sie in die Liste der Monuments historiques aufgenommen.
Einer der Orthostaten der Kammer trägt Näpfchen, kleine runde, in den Stein geschlagene Vertiefungen. Die Quelle nennt sie, ohne ihren Zweck zu erklären. Nach Félix Gaillard sammelten Dorfbewohner hier Äxte, und das Bauwerk diente als Unterkunft, Scheune und an Markttagen als Kneipe.
Der Dolmen steht mitten im Weiler Crucuno in Plouharnel und ist zu Fuß über die Gassen des Dorfes erreichbar; die umliegenden Häuser wurden mit Steinen aus seinem abgebrochenen Gang gebaut. Die Kammer ist etwa 1,80 m hoch, sodass man hineintreten kann. Der Ort ist Staatseigentum und seit 1889 als Monument historique eingestuft.
Die Deckplatte misst 5,20 m in der Länge, 3,80 m in der Breite und 0,77 m in der Dicke. Die Kammer darunter ist fast quadratisch, 3,40 m auf 3,35 m, und wird von neun Orthostaten zwischen 1,35 m und 2,10 m Höhe begrenzt. Einer dieser Orthostaten trägt Schälchen.
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