Viaduc d’Austerlitz, Stahlmetrobrücke über die Seine in Paris, Frankreich
Das Viadukt d'Austerlitz ist eine Stahlbogenbrücke über der Seine mit zwei umgekehrten parabolischen Bögen, die an drei Punkten verbunden sind. Es hat eine Länge von 140 Metern und eine Breite von etwa 8,6 Metern.
Das Viadukt wurde 1903 von Ingenieur Louis Biette und Fulgence Bienvenüe entworfen und 1904 fertiggestellt. Bei seiner Eröffnung stellte es einen Rekord für die Spannweite unter Pariser Brücken auf.
Die Brücke zeigt Meerestiere in ihren Verzierungen und Stahlpfeiler, die mit dem Wappen von Paris geschmückt sind. Diese Details spiegeln den Stil des frühen 20. Jahrhunderts wider, als Ingenieurkunst auch Kunstfertigkeit sein sollte.
Das Viadukt trägt die Métro-Linie 5 und verbindet die Gare d'Austerlitz am linken Ufer mit der Station Quai de la Rapée am rechten Ufer. Von der Brücke aus können Fahrgäste gute Blicke auf die Seine und die angrenzenden Stadtteile werfen.
Das Viadukt benötigte keine Pfeiler im Wasser, da sein einzeiliger Spannbau die Seine überbrückte und die Schifffahrt ungehindert ermöglichte. Diese Lösung war für die damalige Zeit in ihrer Eleganz bemerkenswert, da sie Funktion und Gestaltung auf neue Weise verband.
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