Louise-Catherine, Historischer Lastkahn im 13. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Die Louise-Catherine ist ein Betonschiff auf der Seine in der Nähe des Bahnhofs Austerlitz im 13. Arrondissement. Das Schiff misst etwa 70 Meter Länge und 8 Meter Breite und diente früher als Transportmittel auf dem Fluss.
Das Schiff wurde 1915 als Kohletransporter unter dem Namen Liège gebaut. Im Jahr 1929 kaufte Madeleine Zillhardt das Schiff und spendete es der Heilsarmee.
Das Schiff wurde von Le Corbusier und Kunio Maekawa in einen Zufluchtsort mit Schlafräumen und Gemeinschaftsbereichen umgestaltet. Die Umwandlung zeigt, wie ein Transportschiff in einen Ort der Hilfe und Unterkunft verwandelt wurde.
Das Schiff befindet sich in einer aktiven Riverbank-Zone am Seine-Ufer und ist daher manchmal schwer zu sehen. Besucher sollten sich bewusst machen, dass die Gegend ständig zugänglich ist, aber der Zugang zum Schiff selbst eingeschränkt sein kann.
Das Schiff ist das einzige auf der Seine registrierte Wasserfahrzeug, das als Denkmal geschützt ist. Die Le Corbusier-Architektur mit charakteristischen quadratischen Fenstern zeigt einen ungewöhnlichen Ansatz zur Gestaltung eines Schiffsinnenraums.
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