Pont Charles-de-Gaulle, Straßenbrücke zwischen dem 12. und 13. Arrondissement, Frankreich
Der Pont Charles-de-Gaulle ist eine Straßenbrücke über die Seine, die den 12. und 13. Arrondissement verbindet und vier Fahrbahnen für den Autoverkehr bietet. Das Bauwerk wird von Betonstützen getragen, auf denen kegelförmige Stahlrahmen wie umgestülpte Zelte das Tragwerk aufbauen.
Der Bau wurde 1986 vom Rat von Paris in Auftrag gegeben, um den Verkehrsstau zwischen den Brücken von Bercy und Austerlitz zu verringern. Das Projekt entstand aus dem Bedarf, eine zusätzliche Verbindung in diesem dicht besiedelten östlichen Bereich der Stadt zu schaffen.
Die Brücke verbindet zwei wichtige Verkehrsknotenpunkte und wird täglich von Pendlern genutzt, die zwischen den östlichen Stadtteilen pendeln. Sie ermöglicht den Zugang zu beiden Bahnhöfen und prägt das Bild der Uferlandschaft an dieser Stelle der Seine.
Das Überqueren ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf dafür vorgesehenen Wegen möglich, die getrennt von der Fahrbahn verlaufen. Der Bahnhof Gare d'Austerlitz mit seiner U-Bahn-Station befindet sich in unmittelbarer Nähe und bietet eine bequeme Anbindung für Besucher.
Die charakteristischen kegelförmigen Stahlkonstruktionen unter der Brücke sind nicht nur tragend, sondern geben ihr auch ein unverwechselbares Aussehen in der Pariser Brückenlandschaft. Diese geometrische Form wurde gewählt, um die Last optimal zu verteilen und das Bauwerk optisch leicht wirken zu lassen.
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