Ménilmontant, Wohnviertel im Osten von Paris, Frankreich.
Ménilmontant ist ein Stadtteil im Osten von Paris, dessen Straßen bergauf und bergab durch ein vielfältiges Umfeld mit Kunstateliers, versteckten Gärten und alten Steinhäusern führen. Das Viertel erstreckt sich über mehrere Ebenen und verbindet dicht bebaute Straßenzüge mit ruhigeren Wohnblöcken aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gebiet war einst ein ländliches Dorf mit Steinbrüchen und Weinbergen, bevor es 1860 in Paris eingemeindet wurde und sich schnell zu einem Arbeiterquartier entwickelte. Die Zeit um die Jahrhundertwende brachte Migranten und kleine Handwerksbetriebe, die das Gesicht des Viertels prägten.
Das Viertel trägt seinen Namen von der gleichnamigen Straße und bewahrt eine Mischung aus historischen Arbeitergebäuden und modernem Kunstleben. Hier finden sich überall kleine Galerien, Künstlerstudios und bunte Wandmalereien, die das kreative Leben der Gegenwart sichtbar machen.
Die Stationen Ménilmontant und Gambetta bieten direkte Zugänge zur U-Bahn, und der Hügel der Gegend kann beim Erkunden anstrengend sein. Feste Schuhe sind empfehlenswert, da die Straßen unregelmäßig gepflastert sind und mehrere steile Abschnitte haben.
La Maroquinerie, eine ehemals gerbende Leder-Werkstatt, wurde in einen Konzertsaal mit Gartenterrasse und Restaurant umgebaut, der heute lokale und internationale Künstler anzieht. Der Speicherbau bewahrt noch die Spuren seiner industriellen Vergangenheit in seinen rohen Steinmauern und hohen Gewölben.
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