Centre Pierre-Mendès-France, Zeitgenössische Bildungsarchitektur im 13. Arrondissement, Frankreich.
Das Centre Pierre-Mendès-France ist ein modernes Hochschulgebäude mit drei Türmen, die bis zu 22 Stockwerke hoch reichen und um einen zentralen Betonkern angeordnet sind. Die Fassaden aus grauem Glas und die schwebenden Raummodule mit Büros und Unterrichtsräumen prägen das Erscheinungsbild des Komplexes.
Das Gebäude wurde 1973 eröffnet und ist Teil der Universitätsreformen, die nach den Studentenunruhen von 1968 eingeleitet wurden. Es erhielt seinen heutigen Namen 1983 zu Ehren des Ökonomen und Politikers Pierre Mendès France.
Das Zentrum dient als Lernort für Tausende von Studierenden der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, die hier Vorlesungen und Seminare besuchen. Der Ort prägt das studentische Leben im 13. Arrondissement und ist Teil des täglichen Rhythmus des Viertels geworden.
Besucher finden mehrere Hörsäle in den Untergeschossen und Aufzüge im zentralen Kern zur Orientierung im Gebäude. Das Gelände liegt auf einem dreieckigen Grundstück, was die Zugänge und die Umrundung des Gebäudes prägt.
Die schwimmenden Raummodule des Gebäudes entstehen durch eine innovative Konstruktion, bei der Büros und Klassenzimmer an einem zentralen Betonkern hängen. Diese Technik schafft offene, zusammenhängende Innenräume, die ohne Zwischenpfeiler auskommen.
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