Cimade, französische nichtstaatliche Hilfsorganisation für Ausländer
Cimade ist eine Hilfsorganisation in Frankreich, die sich für Migranten, Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere einsetzt. Sie arbeitet durch ein Netzwerk von 98 lokalen Gruppen in 13 Regionen mit Hauptstellen in Großstädten.
Cimade entstand in den 1930er Jahren, als französische Studenten begannen, in Internierungslagern zu leben und Vertriebene zu unterstützen. Während des Zweiten Weltkriegs versteckte die Gruppe Juden und half ihnen, in Länder wie Spanien und die Schweiz zu fliehen.
Die Cimade wurde von jungen Protestanten gegründet, die sich selbst in Lagern niederließen, um solidarisch mit vertriebenen Menschen zu leben. Diese Praxis der unmittelbaren Nähe und des gemeinsamen Alltags prägt bis heute ihr Verständnis von echter Hilfe und Unterstützung.
Die Organisation hat regionale Büros in ganz Frankreich, wo Besucher und Interessierte Informationen erhalten und sich mit lokalen Projekten in Verbindung setzen können. Jede Abteilung bietet verschiedene Hilfsangebote an und hat Kontaktpersonen für Anfragen und Engagement.
Cimade organisiert jedes Jahr im November und Dezember eine Veranstaltungsreihe namens Migrant'scène, bei der Menschen zusammenkommen, um Vorträge zu halten und Erfahrungen auszutauschen. Diese Wochen bieten Raum für Dialog zwischen der Organisation und der Öffentlichkeit über Migrationsfragen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.