Villa Dreyfus, Modernes Haus im 16. Arrondissement von Paris, Frankreich
Villa Dreyfus ist ein Wohnhaus im 16. Arrondissement von Paris und zeigt klare geometrische Formen, glatte Fassaden und große Fenster aus Beton. Die Räume sind durch offene Übergänge verbunden und nutzen Lichthöfe, um Tageslicht in alle Bereiche zu bringen.
Das Haus wurde 1926 von Robert Mallet-Stevens entworfen und war Teil eines ehrgeizigen Wohnprojekts mit fünf weiteren Häusern auf derselben Straße. Diese Häuser bildeten eines der ersten modernen Wohnensembles in Paris und prägten die Architektur der Rue Mallet-Stevens.
Die Villa verkörpert den Übergang von traditioneller ornamentaler Architektur zum funktionalen Modernismus, der das französische Wohndesign im frühen zwanzigsten Jahrhundert kennzeichnete.
Das Haus befindet sich in einer ruhigen Wohnstraße im westlichen Paris und lässt sich gut zu Fuß erreichen. Die äußere Ansicht kann von der Straße aus betrachtet werden, wobei die modernen Fenster und die Betonkonstruktion von außen deutlich sichtbar sind.
Das Haus war Teil eines experimentellen Stadtplanungsprojekts, bei dem Mallet-Stevens ganze Straßen mit zusammenhängenden modernen Häusern gestaltete. Diese Herangehensweise war Anfang des 20. Jahrhunderts ungewöhnlich und machte die Rue Mallet-Stevens zu einem Freiluftatelier für architektonische Innovationen.
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