Maison-atelier des sculpteurs Martel, Historische Künstlerresidenz im 16. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Haus-Atelier der Bildhauer Martel ist ein Künstlerwohnhaus mit drei separaten Wohnungen und einer großzügigen Werkstatt im Erdgeschoss für die Herstellung großer Skulpturen. Der Bau aus den 1920er Jahren kombiniert Wohnraum und Arbeitsbereich auf intelligente Weise und ermöglichte es den Künstlern, in ihren Ateliers zu leben und zu arbeiten.
Robert Mallet-Stevens erbaute dieses Haus zwischen 1926 und 1927 speziell für die Bildhauer Jan und Joël Martel. Die beiden Künstler lebten und arbeiteten dort bis zu ihren Todesfällen 1966 und machten das Haus zu einem wichtigen Schauplatz künstlerischer Aktivität im 20. Jahrhundert.
Das Haus zeigt Metallarbeiten von Jean Prouvé und ein Buntglasfenster von Louis Barillet, die fest in die Wände integriert sind. Diese künstlerischen Elemente prägen den Charakter des Ortes und zeigen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Handwerkern der Zeit.
Das Gebäude ist mit einer speziell gestalteten Metall-Schiebetür am Eingang ausgestattet, die zum Transport großer Kunstwerke konzipiert wurde. Die großzügige Raumgestaltung macht das Erkunden der verschiedenen Bereiche leicht und erlaubt gute Bewegungsfreiheit durch die verschiedenen Etagen.
Das Haus ist das einzige Gebäude in der Rue Mallet-Stevens, das seine ursprüngliche Raumaufteilung und innere Struktur aus den 1920er Jahren bewahrt hat. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel eines unveränderten Künstleratelier-Designs aus dieser Periode.
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