Cimetière des Juifs portugais de Paris, Jüdischer Friedhof im Viertel La Villette, 19. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Der Friedhof der portugiesischen Juden in Paris ist eine kleine Begräbnisstätte in einem privaten Innenhof in der Avenue de Flandre. Die Anlage beherbergt etwa 30 Grabsteine und befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet des 19. Arrondissements.
Der Friedhof wurde 1780 von Jacob Rodrigues Pereire für die portugiesische jüdische Gemeinde gegründet und diente dieser bis 1810 als Begräbnisstätte. Die Schließung markierte das Ende einer wichtigen Periode für diese Bevölkerungsgruppe in Paris.
Die Grabsteine zeigen Daten nach dem französischen Revolutionskalender anstelle des traditionellen hebräischen Kalenders.
Der Zugang ist begrenzt, da sich der Friedhof auf privatem Gelände befindet und von außen nicht ohne Genehmigung betreten werden kann. Besucher müssen sich an die örtliche jüdische Gemeinde wenden, um Zugang zu erhalten.
Ein bedeutender Begrabener ist Salomon Perpignan, der die königliche Kunstschule für Zeichnen in Paris gründete. Seine Präsenz am Ort verbindet den Friedhof mit der kulturellen und künstlerischen Geschichte der Stadt.
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