Centquatre-Paris, Kulturzentrum im 19. Arrondissement, Frankreich.
Centquatre-Paris ist ein Kulturzentrum in einem umgebauten Gebäude mit Ausstellungshallen, Künstlerateliers, Theaterbühnen und Restaurants unter beeindruckenden Glaskuppeln und Stahlkonstruktionen. Das Gelände erstreckt sich großzügig und verbindet offene Plätze mit verschiedenen Veranstaltungsräumen, wo täglich Ausstellungen, Performances und kreative Aktivitäten stattfinden.
Das Gebäude wurde 1870 als städtische Leichenhalle erbaut und diente lange Zeit der Bestattungsverwaltung. In den 2000er Jahren beschloss man, das alte Gebäude in ein lebendiges Kunstzentrum umzuwandeln, das heute offene Räume für Kreativität bietet.
Der Ort ist ein Treffpunkt für Künstler verschiedener Fachrichtungen, die hier zusammen arbeiten und ihre Ateliers der Öffentlichkeit zeigen. Besucher können in den Studios vorbeischauen und sehen, wie Maler, Bildhauer und andere kreativ tätig sind.
Das Zentrum ist an den meisten Tagen geöffnet, wobei die Besuchszeiten je nach Tag variieren können, daher ist es sinnvoll, vorher zu prüfen. Die Stationen Riquet und Stalingrad der U-Bahn sind in der Nähe und ermöglichen eine einfache Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Das Gebäude hat eine überraschende Vergangenheit als Bestattungskomplex mit Ställen für hunderte Pferde und Dutzende Leichenwagen. Diese Umwandlung von einem Ort der Trauer zu einem lebendigen Kunstzentrum macht es zu einem besonderen Beispiel für kreative Stadterneuerung.
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