Orgeln von Flandern, Zeitgenössischer Wohnkomplex im 19. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Die Orgues de Flandre ist ein Wohnkomplex mit vier Türmen, von denen die höchsten etwa 123 Meter aufragen. Die Anlage erstreckt sich über sechs Hektar mit mehreren verbundenen Strukturen, die zwischen 25 und 40 Geschosse haben.
Der Komplex wurde zwischen 1974 und 1980 nach Entwürfen des deutschen Architekten Martin Schulz Van Treeck erbaut. Das Projekt sollte das Wohnungsdefizit in Paris durch den Bau von Sozialwohnungen angehen.
Die Namen der Gebäude beziehen sich auf musikalische Begriffe, und die Fassaden zeigen Details, die an Klaviertasten und mechanische Orgeln erinnern. Besucher bemerken diese spielerischen architektonischen Anspielungen, wenn sie durch die Anlage gehen.
Der Komplex liegt im 19. Arrondissement von Paris und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die großzügig angelegten Außenflächen eignen sich zum Spazieren und Erkunden der Architektur von außen.
Die Fassaden wurden teilweise von Origami-Techniken beeinflusst, was sich in den charakteristischen Konsolen und geometrischen Elementen widerspiegelt. Diese ungewöhnliche Design-Inspiration verleiht dem Komplex eine eigenständige visuelle Identität.
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