Couvent Saint-François, Franziskanerkloster im 14. Arrondissement, Frankreich
Das Couvent Saint-François ist ein Franziskanerkloster im 14. Arrondissement und vereint eine Kapelle mit Buntglasfenstern und einen Kreuzgang. Die architektonischen Formen folgen strengen religiösen Gestaltungsprinzipien, die das ganze Gebäude durchziehen.
Das Kloster wurde zwischen 1934 und 1935 gegründet, nachdem französische Franziskaner nach dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt waren. Der Bau folgte ihrer Vertreibung durch das Gesetz von 1905 und markierte ihre Rückkehr nach Frankreich.
Die Kapelle zeigt künstlerische Werke, die verschiedene Aspekte des franziskanischen Glaubens darstellen. Diese Werke stammen von regionalen Künstlern und prägen bis heute das Innenleben des Ortes.
Der Ort liegt in der rue Marie-Rose und ist für Besucher während bestimmter Tageszeiten zugänglich. Sie können die Kapelle vor und nach der Mittagszeit besuchen, wobei es auch regelmäßige Messen gibt.
Ein Kaplan namens Corentin Cloarec, der die Widerstandskämpfer im nahen Denfert-Rochereau betreute, fand hier 1944 sein Ende. Dieses Ereignis während der deutschen Besatzung verbindet den Ort mit der tragischen Geschichte dieser Zeit.
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