Grande aiguille d'Ansabère, Berggipfel in den Atlantischen Pyrenäen, Frankreich.
Die Grande Aiguille d'Ansabère ist ein Gebirgsgipfel in den Pyrenäen, der sich etwa 2377 m über dem Meeresspiegel erhebt und in der Nähe der französisch-spanischen Grenze liegt. Der Berg gehört zum Massiv Larra-Belagua und zeigt charakteristische Felsnadeln mit ausgeprägten Spalten.
Der Berg wurde zuerst am 27. Juni 1927 von Marcel Cames und Henri Sarthou erklommen, nachdem ein früherer Versuch 1923 tragisch endete. Seither haben Kletterer die Routen weiterentwickelt und technisch angepasst, um sichere Aufstiege zu ermöglichen.
Der Berg ist bei Kletterern wegen seiner anspruchsvollen Routen bekannt und zieht regelmässig Bergsteiger an, die die Schönheit der Pyrenäen erleben möchten. Die markanten Felsformationen prägen das Landschaftsbild und machen den Ort zu einem wichtigen Anziehungspunkt für Outdoor-Enthusiasten in der Region.
Am besten erreicht man den Gipfel von Lescun aus über gekennzeichnete Wege zur Berghütte Cabanes d'Ansabère, die östlich unterhalb der Spitze liegt. Die Wanderung erfordert Trittsicherheit und Erfahrung im Felsen, besonders bei den steilen Passagen kurz vor dem Gipfel.
Die östliche Felswand besitzt eine bemerkenswerte geologische Struktur mit einer Spalte, in die Eisenstangen zur Sicherung eingebaut wurden. Diese Installation ermöglicht es Kletter-Anfängern, die sonst technisch sehr anspruchsvolle Passage zu meistern.
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