Gorges de la Fou, Gebirgsfluss in den Östlichen Pyrenäen, Frankreich
Die Gorges de la Fou sind eine schmale Flussschlucht in den Pyrenäen, wo der Ruisseau de la Fou zwischen hohen Kalksteinfelsen fließt. Das Wasser hat sich tief in das Gestein gegraben und bildet ein enges Tal, das sich über mehrere Kilometer erstreckt.
Die Schlucht wurde erst im frühen 20. Jahrhundert für Besucher zugänglich gemacht, nachdem die Angst vor der wilden Landschaft überwunden war. Bevor Wege und Plattformen gebaut wurden, blieb das Tal für Wanderer zu schwierig und gefährlich zu durchqueren.
Der Name der Schlucht leitet sich vom okzitanischen Wort "fou" ab, was "wild" oder "tobend" bedeutet und die Kraft des Wassers widerspiegelt. Einheimische erzählten sich lange Zeit Geschichten über übernatürliche Wesen in diesem Ort, was zeigt, wie sehr die Landschaft die Menschen beeindruckte.
Die Schlucht ist seit 2019 für Besucher gesperrt, da Felsstürze die Wanderwege und Aussichtsplattformen beschädigt haben. Bevor man den Ort besucht, sollte man sich über den aktuellen Status und mögliche Wiedereröffnungen informieren.
An einigen Stellen ist die Schlucht weniger als einen Meter breit, was sie zu einem der engsten Flussvorhänge in Europa macht. Diesen Extrembereich betraten nur wenige Menschen, bevor der Zugang beschränkt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.