Hôtel Le Charron, hôtel particulier dans le 4e arrondissement de Paris
Hôtel Le Charron ist ein Privathaus aus dem 17. Jahrhundert auf der Ile Saint-Louis, das sich am nördlichen Ufer in der Quai de Bourbon 13-15 befindet. Das Gebäude wurde zwischen 1637 und 1640 von Architekt Sébastien Bruand für Jean Charron, einen französischen Finanzbeamten, erbaut und zeigt Steinmauern mit schlichten Fenstern, die den Baustil jener Zeit widerspiegeln.
Das Haus entstand unter der Leitung von Sébastien Bruand in den Jahren 1637 bis 1640 als Privatwohnung für einen französischen Finanzbeamten. Im frühen 20. Jahrhundert wurde es ab 1912 zum Atelier der belgischen Bildhauerin Yvonne Serruys und ihres französischen Ehemannes Pierre Mille, was es zu einem Zentrum künstlerischer Aktivität machte.
Der Name 'Hôtel Le Charron' verweist auf einen Handwerker, der Wagen und Fahrzeuge aus Holz herstellte. Das Gebäude steht heute als stiller Zeuge dieser früheren Handwerkstradition im Marais-ähnlichen Viertel.
Das Haus liegt auf der Ile Saint-Louis, einem ruhigen Eiland der Seine, das gut zu Fuß erreichbar ist und sich in der Nähe weiterer historischer Stätten befindet. Da es sich um privates Eigentum handelt, ist es nicht täglich für Besucher zugänglich, aber von der Straße aus bietet sich ein schöner Blick auf die Fassade.
Im Innenhof befindet sich ein historischer Brunnen, der seit Jahrhunderten dort steht, obwohl er nicht mehr in Gebrauch ist und mit Erde gefüllt wurde. Dieser stille Rest aus dem 17. Jahrhundert bietet einen direkten Einblick in das alltägliche Leben jener Zeit.
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