Pont Marie, Steinbrücke im 4. Arrondissement, Frankreich
Der Pont Marie ist eine Steinbogenbrücke in Paris, die sich über etwa 92 m erstreckt und fünf massiven Bögen aufweist. Das Bauwerk wurde so gestaltet, dass es das linke Ufer mit der Île Saint-Louis verbindet und dabei das Straßennetz integriert.
Der Bau begann 1614 unter der Leitung von drei Ingenieuren und wurde 1635 eröffnet. Die Konstruktion war damals eine wichtige Ergänzung der Infrastruktur, um die Insel besser mit dem Festland zu verbinden.
Die Brücke trägt den Namen eines ihrer Erbauer und verbindet zwei unterschiedliche Viertel auf der Stadtinsel. Besucher können heute noch sehen, wie die Architektur das Viertel Saint-Gervais mit der wohlhabenderen Île Saint-Louis verbindet.
Die Brücke ist täglich für Fußgänger und Fahrzeuge offen und wird regelmäßig gewartet. Bei der Überquerung können Besucher auf den Hochwassermarker von 1910 achten, um die Geschichte der Überschwemmungen zu verstehen.
Die Pfeiler unter der Brücke enthalten leere Nischen, die ursprünglich für Heiligenstatuen vorgesehen waren, aber niemals gefüllt wurden. Diese architektonischen Leerstellen zeugen von Plänen, die sich letztendlich nicht verwirklichten.
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