Notre-Dame, Verwaltungsbezirk im 4. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Quartier Notre-Dame ist ein Verwaltungsviertel im 4. Arrondissement von Paris, das die Île Saint-Louis und den östlichen Teil der Île de la Cité umfasst. Beide Inseln liegen inmitten der Seine und sind über mehrere Brücken mit den Ufern verbunden.
Die Île de la Cité war der Ursprungsort von Lutetia, der gallo-römischen Siedlung, aus der Paris hervorging. Im Mittelalter wurden dort wichtige religiöse und königliche Bauten errichtet, die die Inseln zu einem Machtzentrum machten.
Die Île Saint-Louis, die den östlichen Teil des Quartiers bildet, ist für ihre langen Reihen klassischer Stadthäuser aus dem 17. Jahrhundert bekannt. Auf der Hauptstraße, der Rue Saint-Louis en l'Île, reihen sich kleine Läden und Cafés aneinander, die von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen genutzt werden.
Das Viertel ist gut zu Fuß zu erkunden, da beide Inseln klein und überschaubar sind. Die nächsten Metrostationen befinden sich auf dem Festland, sodass man die Inseln am besten über die Brücken erreicht, die von den Ufern der Seine abgehen.
Die Île Saint-Louis war im Mittelalter keine einzelne Insel, sondern bestand aus zwei getrennten, sumpfigen Inseln, die erst im 17. Jahrhundert zusammengelegt und bebaut wurden. Das erklärt, warum die Bebauung dort so einheitlich wirkt: Fast alle Gebäude stammen aus derselben Bauphase.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.