Notre-Dame, Verwaltungsbezirk im 4. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Quartier Notre-Dame ist ein Verwaltungsbezirk im 4. Arrondissement von Paris, der die Île Saint-Louis und den östlichen Teil der Île de la Cité umfasst. Dieses Gebiet liegt auf beiden Seiten der Seine und wird von den Ufern und Brücken dieser berühmten Wasserlage geprägt.
Das Gebiet wurzelt in der antiken romischen Stadt Lutetia, die sich auf den Inseln der Seine entwickelte und das Fundament des modernen Paris bildete. Im Mittelalter wuchs hier ein Zentrum von Kirche und Macht heran, das die kulturelle und politische Geschichte Frankreichs prägte.
Das Viertel zeigt sich durch seine mittelalterlichen Gassen und klassizistischen Fassaden, die das Bild des alten Paris prägen. Bewohner und Besucher nutzen die engen Wege als lebendigen Ort der täglichen Begegnung, wo Geschichte in jedem Winkel lebendig wird.
Man erreicht das Gebiet leicht über die U-Bahn-Linie 7 an der Station Pont-Marie oder durch mehrere Fußgängerwege entlang der Seine-Ufer. Die Inseln sind kompakt und zu Fuß zu erkunden, mit breiten Gehwegen und klarer Orientierung.
Das Viertel beherbergt die Sainte-Chapelle, eine Kirche mit spektakulären Buntglasenfenstern, die religiose Schätze zeigen, welche nur wenige Besucher wirklich bemerken. Diese farbigen Fenster erzählen Geschichten aus der Bibel und sind besonders beeindruckend, wenn Sonnenlicht durch sie scheint.
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