Hôtel de Cassini, Privatpalais im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Hôtel de Cassini ist eine Privatresidenz mit U-förmigem Grundriss, bestehend aus einem Hauptgebäude mit zwei seitlichen Flügeln. Das Innere zeigt Marmorfußböden in der Vorhalle und die Gartenseite wird durch ein Mansarddach geprägt.
Claude Billard de Bélisard entwarf diese Residenz 1771 für den Marquis Dominique-Joseph de Cassini, einen Offizier und Mitglied einer renommierten Astronomen-Familie. Das Gebäude stammt also aus der Zeit der Aufklärung und verkörpert die architektonische Tradition dieser Epoche.
Das Haus war im frühen 20. Jahrhundert unter der Leitung von Cecil und Mimi Pecci-Blunt ein Treffpunkt für Künstler und Schriftsteller. Diese Sammler und Mäzene zogen Kreative an und prägten das kulturelle Leben der Zeit.
Die Residenz beherbergt seit 1974 französische Regierungsverwaltungen, daher ist ein Besuch als regulärer Besucher nicht möglich. Der Zugang zur Fassade und zum Außenbereich bleibt öffentlich einsehbar.
Die Hoffassade dieser Pariser Residenz beeinflusste zwei amerikanische Landhäuser: Miramar und Rose Terrace, beide von Architekt Horace Trumbauer entworfen. Diese transatlantische Verbindung zeigt, wie französische Architektur die Villen wohlhabender Amerikaner prägte.
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