Hôtel de Chanaleilles, Privatpalais im 7. Arrondissement von Paris, Frankreich
Das Hôtel de Chanaleilles ist ein langgestrecktes, niedriges Gebäude in der Rue de Chanaleilles, das sich über ein großes Grundstück mit Gärten erstreckt, die bis zur Rue de Babylone reichen. Die Fassaden, Dächer und die historischen Holzarbeiten im Inneren wurden unter Denkmalschutz gestellt und sind typisch für die aristokratische Wohnkultur des 18. Jahrhunderts.
Das Haus wurde um 1770 vom Marquis de Barbançon erbaut und wechselte danach mehrfach seinen Besitzer, darunter die Fürsten von Chimay und die Grafen von Naléche. In der Mitte des 20. Jahrhunderts erwarb der griechische Reeder Stavros Niarchos das Anwesen und ließ in den 1960er Jahren einen modernen Anbau errichten, während die historischen Elemente bewahrt wurden.
Das Haus trägt den Namen einer Familie, die es bewohnte, und sein Inneres zeigt die elegante Ausstattung des späten 18. Jahrhunderts mit weißen Marmorkaminen und besonderen Holzpaneelen. Das ungewöhnliche kreisförmige Badezimmer mit schwarzem Marmorbecken ist ein Zeugnis der damaligen Vorliebe für luxuriöse Details.
Das Gebäude ist von außen sichtbar und lässt sich zu Fuß erreichen, liegt aber in einer ruhigen Wohngegend des siebten Bezirks. Da es sich um eine private Residenz handelt, ist der Zugang zum Inneren begrenzt und nur unter besonderen Umständen möglich.
Das kreisförmige Badezimmer mit schwarzem Marmorbassin stammt aus dem Jahr 1799 und ist ein ungewöhnliches Beispiel für die innovativen Badezimmer-Designs dieser Zeit. Diese raffinierte Installation zeigt den damaligen Fokus auf moderne Annehmlichkeiten in aristokratischen Häusern.
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