Musée Rodin, Nationales Kunstmuseum im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Musée Rodin befindet sich im Hôtel Biron aus dem 18. Jahrhundert und zeigt über sechstausendsechshundert Skulpturen sowie achttausend Zeichnungen in seinen Räumen und im Garten. Die Sammlung erstreckt sich über zwei Stockwerke des Gebäudes und breitet sich dann in den Außenanlagen aus, wo bronzene Figuren auf Rasenflächen und Wegen stehen.
Auguste Rodin schenkte seine gesamte Sammlung 1916 dem französischen Staat und verwandelte das Hôtel Biron in ein Museum. Das Gebäude war zuvor ein Kloster gewesen und diente später als Künstleratelier, bevor es seine heutige Funktion erhielt.
Der Name erinnert an Auguste Rodin, dessen Arbeitsplatz sich hier einst befand. Besucher sehen heute Gipsmodelle, Werkzeugspuren an den Sockeln und manchmal auch Fotoaufnahmen, die zeigen, wie der Künstler Posen für seine Figuren anordnete.
Besucher können täglich von zehn Uhr morgens bis halb sieben abends kommen, wobei der letzte Einlass um Viertel vor sechs stattfindet. An einigen Nationalfeiertagen bleibt das Haus geschlossen, daher empfiehlt sich eine kurze Prüfung des Kalenders vor der Anreise.
Die Sammlung bewahrt fünfundzwanzigtausend Fotografien auf, von denen siebentausend Stück aus Rodins eigener Sammlung stammen. Der Bildhauer sah Fotografie als Werkzeug und sammelte Abzüge, um Posen, Lichteffekte und Komposition zu studieren.
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