Hôtel Montesquiou-Fezensac, Privatpalais im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Hôtel Montesquiou-Fezensac ist ein Privatpalais im 7. Arrondissement von Paris und zeigt eine neoklassische Gartenfront mit Bogeneingangen und einer ursprunglichen Treppe aus dem 18. Jahrhundert mit geschmiedeten Gelander. Das Gebäude besitzt mehrere definierte Ebenen, die seine mehrhundertjahrige Nutzung widerspiegeln.
Der Architekt Alexandre-Theodore Brongniart entwarf diese Residenz 1781 fur Anne-Pierre de Montesquiou-Fezensac, den ersten Stallmeister des Grafen der Provence. Das Gebäude erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Funktionswesel, von Privatpalais zu Kloster und spater zu diplomatischem Sitz.
Von 1851 bis 1938 nutzten Benediktinerinnen das Gebäude als Kloster und fügten einen neugotischen Kreuzgang hinzu, der sich zu einem Treffpunkt für katholische Intellektuelle entwickelte. Die Räume spiegeln diese religiöse Vergangenheit in ihrer Raumaufteilung und ihren Details wider.
Das Gebäude ist heute in offizieller Nutzung und kann von auben betrachtet werden, wobei die klassische Architektur und der Gartenbereich von der Strasse aus teilweise sichtbar sind. Der Zugang zum Inneren ist normalerweise nicht offen fur die Offentlichkeit, daher empfiehlt sich ein Besuch zur Betrachtung der Fassade.
Das Palais wurde 2008 fur einen damals rekordverdachtigen Kaufpreis verkauft und diente später als Schauplatz einer umfangreichen Sanierung, die modernen diplomatischen Anforderungen genuge tat. Diese Renovierung war eine der aufwandigsten Restaurierungen eines historischen Hauses im Pariser Zentrum in der neuesten Zeit.
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