Immeuble de la Société théosophique, Art-Nouveau-Gebäude im 7. Arrondissement, Frankreich
Das Immeuble de la Société théosophique an der Square Rapp ist ein Gebäude aus Stein und Backstein mit neugotischen Elementen und einer beeindruckenden Kuppel über dem zentralen Saal. Das Innere ist mit einer Bibliothek, Versammlungsräumen und Büros ausgestattet, wobei die vierte Etage die Botschaft Costa Ricas beherbergt.
Das Gebäude wurde zwischen 1912 und 1915 nach Plänen des Architekten Louis Lefranc erbaut und wurde zum Sitz der Theosophischen Gesellschaft in der frühen Neuzeit. Im Zweiten Weltkrieg besetzten Nazis das Gebäude und konfiszierten Archive, von denen einige Teile erst Jahrzehnte später aus Russland zurückkehrten.
Der Versammlungssaal mit seiner Kuppel war ein Treffpunkt für Denker und Künstler aus ganz Europa, die sich hier zu Diskussionen über Philosophie und Spiritualität zusammenfanden. Die Bibliothek und Räume im Gebäude spiegelten das Interesse der Theosophischen Gesellschaft an Austausch zwischen verschiedenen Kulturen wider.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Eiffelturms und ist leicht zu Fuß erreichbar, während es sich in einem belebten Viertel mit vielen Cafés und Geschäften befindet. Der Zugang zur Fassade und zum Außenbereich ist frei, aber das Innere ist normalerweise nicht für Besucher geöffnet.
Die Archive der Theosophischen Gesellschaft wurden nach ihrer Konfiszierung durch die Nazis in der Sowjetunion gelagert und kehrten erst in den 2000er Jahren nach Frankreich zurück. Diese Rückgabe markierte das Ende einer langen Trennung von Dokumenten, die fast ein Jahrhundert lang unerreichbar waren.
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