Lavirotte Building, Art Nouveau Gebäude im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Lavirotte-Gebäude in der Avenue Rapp ist ein fünfgeschossiges Wohnhaus, dessen Fassade vollständig mit Keramikfliesen, steinernen Skulpturen und ornamentalen Eisenverzierungen bedeckt ist. Jede Oberfläche zeigt kunstvoll durchgearbeitete Details, die das gesamte Äußere des Gebäudes prägen.
Der Architekt Jules Lavirotte errichtete das Gebäude zwischen 1899 und 1901 und nutzte dabei neuartige Techniken wie Stahlbeton und Hohlziegel. Seine innovative Fassade gewann 1901 einen städtischen Wettbewerb für Fassadenentwürfe, was die Gebäude international bekannt machte.
Das Gebäude spiegelt den Geist des Jugendstils wider, mit aufwändigen Verzierungen, die an botanische Motive und fließende Formen erinnern. Diese Dekoration machte es zur Verkörperung einer Bewegung, die Kunsthandwerk und Architektur miteinander verbinden wollte.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Eiffelturms und ist leicht zu Fuß erreichbar oder per Métro über die Stationen Alma-Marceau oder Pont de l'Alma. Von der Straße aus kann man die gesamte ornamentale Fassade betrachten, ohne besondere Vorkehrungen treffen zu müssen.
Die Eingangstüre zeigt aufwändige Steinmetzarbeiten und Keramikdetails, die seit ihrer Entstehung unterschiedlich interpretiert wurden. Besucher bemerken oft erst beim genauen Hinschauen die versteckten figürlichen Elemente und Symbole, die in diese Ornamentik eingearbeitet sind.
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