Lac de Nantua, Glazialsee in Nantua, Frankreich.
Der Lac de Nantua ist ein Gletschersee im Jura auf dem Gemeindegebiet von Nantua im Département Ain. Er erstreckt sich von West nach Ost über 2,7 km, ist 650 m breit und 141 Hektar groß, liegt auf 475 m Höhe und erreicht eine maximale Tiefe von 42,9 m. Sein gegenüberliegendes Ufer wird von einem steilen Grat aus dunklem Wald und grauen Felswänden überragt.
Der See entstand durch Gletscherewirkung und behielt seine Größe bis zu Arbeiten im 19. Jahrhundert. Diese Arbeiten veränderten den Wasserspiegel und schufen die heutige Ausdehnung des Sees.
Der Name des Sees stammt von Nantua, der Stadt an seinem Ostufer. Im 19. Jahrhundert wurden die trockengelegten Sümpfe 1869 an Privatleute verkauft, und der See dient noch heute zum Spazieren und Angeln. Im Zweiten Weltkrieg warfen Widerstandskämpfer leere, von den Alliierten abgeworfene Versorgungsbehälter ins Wasser; sie liegen in 15 bis 25 Metern Tiefe.
Der See liegt auf 475 m Höhe, ist 2,7 km lang und 650 m breit; sein einziger Abfluss ist der Bras du Lac, der in den Oignin mündet. Die D 1084 verläuft am Westufer zwischen Saint-Martin-du-Frêne und Port, wo bei Erdarbeiten Moränenmaterial sichtbar wird. Die Unterschutzstellung von 1936 verbietet Beschilderung und schreibt das Verlegen von Strom- und Telefonleitungen unter die Erde vor.
Während des Zweiten Weltkriegs warfen Widerstandskämpfer aus der Umgebung die von den Alliierten abgeworfenen leeren Versorgungsbehälter in den See; die Zylinder, die Lebensmittel, Ausrüstung oder Waffen enthalten hatten, sind noch in 15 bis 25 Metern Tiefe zu sehen.
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