Musée départemental d'Histoire de la Résistance et de la Déportation de l'Ain et du Haut-Jura, Museum in Frankreich
Das Musée départemental d'Histoire de la Résistance et de la Déportation ist ein Museum in Nantua, das in einem ehemaligen Gefängnis untergebracht ist und sich der Geschichte des Widerstands und der Deportation während des Zweiten Weltkriegs widmet. Im Inneren zeigt es Fotografien, Dokumente und persönliche Gegenstände, die dem Leben von Kämpfern und Zivilisten gehörten.
Das Museum dokumentiert den Widerstand in einer Region, die wegen ihrer Nähe zur Schweizer Grenze eine Schlüsselrolle spielte. Nantua erhielt später Auszeichnungen für seine Beiträge zum organisierten Widerstand gegen die Besatzung.
Der Name des Museums verweist auf die zentrale Rolle der Region in der Widerstandsbewegung während des Krieges. Besucher sehen, wie dieser Kampf das tägliche Leben der Einwohner geprägt hat und erleben durch persönliche Gegenstände und Fotos, wie lokale Menschen unter Besatzung lebten und sich dabei widersprachen.
Das Museum ist täglich außer dienstags von Mitte März bis Mitte November geöffnet und kann leicht in der Stadtmitte von Nantua gefunden werden. Es ist mit dem Label "Tourismus und Behinderung" ausgezeichnet und bietet Führungen sowie Aktivitäten für verschiedene Arten von Besucher an.
Das Gebäude selbst ist ein ehemaliges Gefängnis, was der Erfahrung eine zusätzliche Schicht von Bedeutung verleiht. Wenn Besucher die alten Zellen durchgehen, können sie sich vorstellen, wie eng die Geschichte mit dem physischen Raum verbunden ist.
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