Lycée Paul-Langevin, Historisches Gymnasium in Frankreich
Das Lycée Paul-Langevin steht auf 1,3 Hektar eines ehemaligen Ackerlands des nördlichen Plateaus von Suresnes, in der Rue Maurice-Payret-Dortail 4. Der Architekt Maurice Payret-Dortail entwarf es als Campus aus eigenständigen Gebäuden mit höchstens zwei Geschossen, dem Gelände angepasst, jedes mit eigenem Hof und Eingang, um gemeinsame Einrichtungen wie das Schwimmbad gruppiert. Rotziegel- und Betonfassaden säumen einen gepflasterten Ehrenhof mit Rasenflächen und Skulpturen.
1920 beteiligte sich der Architekt Maurice Payret-Dortail am Wettbewerb für eine neue Schulanlage auf 1,3 Hektar ehemaliger Ackerfläche des nördlichen Plateaus von Suresnes; sein Entwurf wurde 1924 ausgewählt, die Einweihung fand am 1. September 1927 statt. Zuerst nach seinem Architekten, dann nach dem tschechoslowakischen Politiker Edvard Beneš benannt, trägt sie seit 1948 den Namen des Physikers Paul Langevin. Sie vereinte eine Vorschule, Knaben- und Mädchengrundschulen, eine höhere Grundschule sowie eine Handels- und Gewerbeschule.
Die Schule hieß zunächst nach ihrem Architekten Maurice Payret-Dortail, dann nach dem tschechoslowakischen Politiker Edvard Beneš und seit 1948 nach dem Physiker Paul Langevin (1872-1946). An den Wänden sind erzieherische und städtische Leitsprüche eingraviert, etwa „Ce groupe scolaire, où l'on enseigne l'amour de la France, de l'Humanité et de la Patrie, fut bâti en 1927“. Die Eingänge der Schulen mit ihren Rundbögen und kleinen Wandpfeilern erinnern an Kirchenportale.
Die Einrichtung ist ein aktives Lycée in der Rue Maurice-Payret-Dortail 4; die Gebäude sind während der Schulzeit nicht öffentlich zugänglich. Der gepflasterte Ehrenhof mit Rasenflächen und Skulpturen ist von dieser Straße aus erreichbar und führt zur monumentalen Fassade der Turnhalle. Das Gelände füllt einen ganzen Häuserblock von 1,3 Hektar auf dem nördlichen Plateau, zwischen Rue Voltaire, Chemin des Cherchevets und Rue de la Liberté.
Die Fassaden aus Backstein und Beton tragen Keramiken der Manufacture nationale de Sèvres, und im Ehrenhof stehen zwei Centaure-Skulpturen von Louis de Monard. An der rue Maurice-Payret-Dortail stehen zudem Le Bûcheron von Paul Richer und die emaillierte Steinzeugvase L'Âge d'or von Jules Dalou.
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